Pflegegrad nach Schlaganfall – und Hilfe zu Hause ab Pflegegrad 2.

Wir übernehmen Haushalt, Einkauf und Begleitung zu Logopädie, Ergo- und Physiotherapie – ab Pflegegrad 2 vollständig von der Pflegekasse bezahlt.

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Schlaganfall und Pflegegrad

Pflegegrad nach Schlaganfall – warum der Zeitpunkt alles verändert

Älterer Mann sitzt mit Gehstock im Sessel, im Hintergrund legt eine Helferin Wäsche zusammen

Ein Schlaganfall ist die einzige der großen Pflegediagnosen, bei der es den Betroffenen über Monate hinweg besser geht. Demenz schreitet fort, COPD schreitet fort, eine Makuladegeneration auch. Nach einem Schlaganfall dagegen arbeiten Reha, Logopädie und Physiotherapie genau daran, den Hilfebedarf zu verkleinern – und das gelingt oft erstaunlich gut.

Für den Pflegegrad hat das eine Konsequenz, die kaum jemand ausspricht: Der Pflegegrad, den Sie in den ersten Monaten nach dem Schlaganfall bekommen, ist in der Regel der höchste, den Sie jemals bekommen werden. Wer wartet, bis sich alles „gesetzt" hat, lässt genau die Phase verstreichen, in der der Hilfebedarf am größten und damit am besten belegbar ist.

Daraus folgt kein Trick, sondern eine Reihenfolge: Antrag früh stellen, Hilfebedarf ehrlich und vollständig dokumentieren, und wissen, dass eine Wiederholungsbegutachtung kommen wird. Sie ist kein Misstrauen gegen Sie, sondern im Gesetz ausdrücklich für die Zeit nach Operation und Rehabilitation vorgesehen.

Diese Seite zeigt, wann der Antrag gestellt gehört, in welchen Modulen die Punkte nach einem Schlaganfall tatsächlich entstehen – und welche drei Folgen im Gutachten fast immer untergehen. Ab Pflegegrad 2 ist die Hilfe von JUHI für Sie kostenfrei, wir rechnen direkt mit Ihrer Pflegekasse ab.

Was JUHI nicht macht

Wir sind Haushalts- und Alltagshilfe. Logopädie, Ergo- und Physiotherapie sind Heilmittel und werden ärztlich verordnet; Medikamentengabe, Blutdruckkontrolle und Wundversorgung gehören zur Behandlungspflege und damit zu einem Pflegedienst. Haushalt, Einkauf, Kochen, Begleitung und Gesellschaft übernehmen wir – parallel zu allem anderen.

Der entscheidende Unterschied

Drei Phasen – und nur eine davon ist der richtige Moment

Zwischen Notaufnahme und dem ersten Alltag zu Hause liegen meist drei bis zwölf Wochen. In dieser Zeit verändert sich der Hilfebedarf schneller als bei jeder anderen Erkrankung, und genau deshalb ist der Antragszeitpunkt hier keine Formalie.

Phase 1

Akutklinik, Stroke Unit

Tage bis zwei Wochen. Alles dreht sich um Diagnostik und Stabilisierung. An Pflegegrad denkt hier niemand – verständlich, aber der Sozialdienst der Klinik kann den Antrag bereits anstoßen.

Phase 2

Rehabilitation

Drei bis sechs Wochen, meist stationär. Der Hilfebedarf ist dokumentiert, Therapeuten können ihn bestätigen, und der Medizinische Dienst muss hier binnen einer Woche begutachten.

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Phase 3

Zu Hause

Ab Entlassung. Die Familie merkt erst jetzt, was alles nicht mehr geht – aber die Besserung hat längst eingesetzt, und der Antrag trifft auf eine bessere Verfassung als vier Wochen zuvor.

Eine Woche statt fünf: die verkürzte Frist in der Reha

Normalerweise hat die Pflegekasse 25 Arbeitstage Zeit, über einen Antrag zu entscheiden. Befinden Sie sich im Krankenhaus oder in einer Rehabilitationseinrichtung, verkürzt sich diese Frist auf eine Woche – vorausgesetzt, die Begutachtung ist nötig, um die Anschlussversorgung sicherzustellen, oder es wurde Pflegezeit angekündigt beziehungsweise Familienpflegezeit vereinbart.

Das ist einer der wenigen Punkte im Pflegerecht, bei denen Tempo tatsächlich belohnt wird. Hält die Kasse die Frist nicht ein, schuldet sie 70 € für jede begonnene Woche Verspätung, und zwar unaufgefordert – Sie müssen das Geld nicht einfordern.

Die Wiederholungsbegutachtung kommt – und das ist kein Grund zu warten

Das Gesetz sieht ausdrücklich vor, dass dort erneut begutachtet wird, wo mit einer Verringerung des Hilfebedarfs zu rechnen ist – etwa nach einer Operation oder einer Rehabilitation. Nach einem Schlaganfall ist eine Wiederholungsbegutachtung also die Regel, nicht die Ausnahme, und der erste Bescheid trägt meist ein Datum für die Nachprüfung.

Manche Angehörige schließen daraus, man solle besser gleich abwarten. Das Gegenteil ist richtig: Ein später gestellter Antrag wird nicht dauerhafter, er wird nur niedriger.

Wenn zwischen Klinik und Zuhause eine Lücke entsteht, ist die Kurzzeitpflege nach dem Krankenhausaufenthalt der übliche Weg – sie ist auch ohne Pflegegrad möglich und überbrückt die Wochen, bis die Wohnung angepasst und die Hilfe organisiert ist.

Einstufung

Welcher Pflegegrad nach einem Schlaganfall realistisch ist

Der Pflegegrad ergibt sich aus sechs Modulen mit zusammen maximal 100 Punkten. Pflegegrad 1 beginnt bei 12,5 Punkten, Pflegegrad 2 bei 27, Pflegegrad 3 bei 47,5, Pflegegrad 4 bei 70 und Pflegegrad 5 bei 90. Module 2 und 3 werden dabei nicht addiert – es zählt nur das höhere der beiden Ergebnisse.

Der Schlaganfall unterscheidet sich von fast allen anderen Krankheitsbildern durch eine Besonderheit: Hier bringt Modul 1 tatsächlich Punkte. Bei Demenz, Depression oder Sehverlust bleibt die Mobilität lange intakt und das Modul liefert eine Null. Eine Halbseitenlähmung dagegen schlägt sofort und sichtbar durch – beim Aufstehen, beim Umsetzen, beim Treppensteigen.

Modul 1 – Mobilität (10 %)

Positionswechsel im Bett, Halten einer stabilen Sitzposition, Umsetzen, Fortbewegen in der Wohnung, Treppensteigen. Bei Hemiparese das Modul mit den sichersten Punkten.

Modul 2 – Kognition (15 %)

Orientierung, Erinnern, Entscheiden, Gespräche führen. Nur hier zählen Sprachstörungen – und zwar ausschließlich in den letzten drei Kriterien. Dazu unten mehr.

Modul 3 – Verhalten (15 %)

Nächtliche Unruhe, Aggression, Antriebslosigkeit, depressive Stimmung. Nach einem Schlaganfall häufiger als erwartet – zählt aber nur, wenn es höher liegt als Modul 2.

Modul 4 – Selbstversorgung (40 %)

Waschen, Anziehen, Essen, Toilette. Das mit Abstand schwerste Modul – und bei einseitiger Lähmung, Schluckstörung oder Neglect die eigentliche Punktequelle.

Modul 5 – Therapiebedingtes (20 %)

Medikamente, Blutdruckmessung, Verbände, Arzt- und Therapiebesuche. Nach einem Schlaganfall laufen oft drei Therapien parallel – jede davon zählt einzeln.

Modul 6 – Alltag & Kontakte (15 %)

Tagesablauf gestalten, Kontakte pflegen, Ruhen und Schlafen einteilen. Bei Fatigue und sozialem Rückzug deutlich relevanter, als die meisten angeben.

Pflegegrad nach einem leichten Schlaganfall

„Leicht“ ist ein Wort aus dem Arztbrief, kein Begriff der Begutachtung. Entscheidend ist nicht, wie groß der Infarkt war, sondern wofür jemand im Alltag eine andere Person braucht. Ein kleiner Infarkt im Sprachzentrum kann mehr Punkte bringen als ein großer in einem stummen Areal.

Realistisch ist nach einem leichten Schlaganfall mit guter Rückbildung meist Pflegegrad 1 oder 2. Das klingt wenig, ist aber keineswegs wertlos: Pflegegrad 1 bringt bereits den Entlastungsbetrag, den Zuschuss für die Wohnungsanpassung und den Anspruch auf Pflegehilfsmittel. Wer mit einer TIA oder einer weitgehend zurückgebildeten Schwäche gar keinen Antrag stellt, verschenkt das.

Wer vorher ungefähr wissen will, wo er landet, kann das mit unserem Pflegegradrechner durchspielen. Wie ein realer Fall in Punkten aussieht, zeigt unser Fallbeispiel zu Pflegegrad 4.

Was im Gutachten untergeht

Drei Folgen, die fast nie auf dem Bogen landen

Eine Halbseitenlähmung sieht der Gutachter sofort. Sie steht im Arztbrief, sie ist beim Aufstehen sichtbar, sie wird zuverlässig erfasst. Die drei folgenden Schlaganfallfolgen dagegen sind unsichtbar, schwer zu schildern – und kosten regelmäßig einen halben Pflegegrad.

Helferin hört einem älteren Mann aufmerksam zu, während er mit der Hand nach Worten sucht

Zeit lassen statt Sätze beenden: Wer die Worte vorsagt, nimmt dem Gutachter die Einschränkung aus dem Blick.

Aphasie – die Sprachstörung

Betroffene verstehen, was gemeint ist, finden aber die Worte nicht, verwechseln sie oder bringen den Satz nicht zu Ende. Im Termin wird das doppelt gefährlich: Angehörige antworten reflexhaft an ihrer Stelle, und der Gutachter notiert ein reibungsloses Gespräch. Lassen Sie Ihren Angehörigen selbst sprechen, auch wenn es zäh wird – genau diese Zähigkeit ist der Befund.

Modul 2
Kriterien 4.2.9–4.2.11

Neglect – die vergessene Körperhälfte

Eine Hälfte des Raums existiert nicht mehr. Der Teller wird nur links leer gegessen, eine Körperseite bleibt ungewaschen, der Türrahmen rechts wird gestreift. Das ist keine Nachlässigkeit und keine Sehstörung, sondern eine Wahrnehmungsstörung – und sie bedeutet, dass bei Körperpflege und Mahlzeiten jemand danebenstehen und nachhelfen muss.

Modul 4
und Kriterium 4.2.8

Fatigue – die Erschöpfung nach dem Schlaganfall

Nicht Müdigkeit, sondern ein Akku, der nach zwanzig Minuten leer ist und sich durch Schlaf nicht auffüllt. Der Vormittag funktioniert, am Nachmittag geht nichts mehr. Wer den Begutachtungstermin auf 9 Uhr legt, zeigt die beste Stunde des Tages – und bekommt die Einstufung für diese Stunde.

Modul 6
Tagesgestaltung

Ein praktischer Rat, der mehr bringt als jedes Attest: Legen Sie den Termin auf den Nachmittag. Der Medizinische Dienst beurteilt den Zustand, den er vorfindet. Bei Fatigue ist das um 9 Uhr ein anderer Mensch als um 15 Uhr – und der Nachmittag ist der ehrlichere von beiden.

Dazu kommt, was Angehörige am meisten belastet und am seltensten erwähnen: Reizbarkeit, Weinen ohne Anlass, Teilnahmslosigkeit. Diese psychischen Veränderungen sind nach einem Schlaganfall häufig und gehören in Modul 3 – auch wenn sie sich anfühlen wie etwas, worüber man nicht spricht.

Der häufigste Fehler

Aphasie zählt – aber nur an drei Stellen im Bogen

Modul 2 besteht aus elf Kriterien, und sie zerfallen in zwei sehr unterschiedliche Gruppen. Diesen Unterschied kennen die wenigsten Antragsteller, und er entscheidet darüber, ob eine Aphasie Punkte bringt oder nicht.

Kriterien 4.2.1 – 4.2.8

Nur kognitive Funktionen

Personen erkennen, sich örtlich und zeitlich orientieren, Erinnerungen abrufen, Handlungen steuern, Entscheidungen treffen, Sachverhalte verstehen, Risiken erkennen. Bewertet wird allein, ob der Kopf das leistet – eine Sprachstörung ändert hier nichts.

Kriterien 4.2.9 – 4.2.11

Hier zählt die Sprache mit

Mitteilen elementarer Bedürfnisse, Verstehen von Aufforderungen, Beteiligen an einem Gespräch. Für diese drei Kriterien schreibt die Begutachtungsrichtlinie ausdrücklich vor, auch die Auswirkungen von Hör-, Sprech- oder Sprachstörungen zu berücksichtigen.

Hier liegt die Aphasie
Die Folge

Modul 2 allein reicht selten

Drei von elf Kriterien ergeben auch im schlechtesten Fall keine große Punktzahl, und Modul 2 wiegt ohnehin nur 15 Prozent. Die Aphasie lohnt sich deshalb vor allem dort, wo sie den Alltag mitbestimmt – in Modul 4 und 6.

Für die Dokumentation heißt das sehr konkret: Zwei dieser drei Kriterien nennen Hilfsmittel und Ersatzwege ausdrücklich. Wer sich nur noch über Laute, Mimik, Gestik oder eine Kommunikationstafel verständlich machen kann, erfüllt das Kriterium nicht selbstständig – auch wenn am Ende alle verstehen, was gemeint war. Und für das Beteiligen an einem Gespräch ist festgehalten, dass Wortfindungsstörungen regelmäßig auftreten können; sie sind also kein Randphänomen, sondern Teil der Bewertung.

Der Umkehrschluss, der Anträge kostet

Weil die ersten acht Kriterien ausschließlich kognitive Funktionen betreffen, führt das Argument „er versteht mich nicht mehr richtig" bei reiner Sprachstörung ins Leere. Wer im Termin darauf besteht, der Angehörige sei „verwirrt", obwohl er nur die Worte nicht findet, verliert an Glaubwürdigkeit – und der Gutachter prüft den Rest des Bogens dann kritischer.

Besser ist die saubere Trennung: Die Sprache ist gestört, das Denken nicht. Dafür ist jede Verrichtung, bei der Absprache nötig ist, langsamer und braucht eine Person, die wartet, nachfragt und übersetzt.

Wo die Punkte wirklich entstehen: Modul 4

Vierzig Prozent der Gesamtpunkte liegen in der Selbstversorgung, und nach einem Schlaganfall ist dieses Modul fast immer das wichtigste. Entscheidend ist hier nicht die Diagnose, sondern die Frage, ob eine Verrichtung mit einer Hand, im Sitzen und ohne Kontrolle der betroffenen Seite gelingt.

Waschen und Duschen

Den Rücken, die gelähmte Seite und die Achselhöhle der gesunden Seite erreicht niemand einhändig. Auch das Abtrocknen zwischen den Zehen und das Eincremen der gefährdeten Hautstellen zählt hierher.

An- und Auskleiden

Knöpfe, Reißverschlüsse, BH-Verschluss, Strümpfe, Schuhe binden – einhändig scheitert das an den meisten Kleidungsstücken. Dass jemand Klettverschlüsse trägt, ist Anpassung, nicht Selbstständigkeit.

Essen und Trinken

Schneiden braucht zwei Hände. Bei Schluckstörung kommt das Anreichen in kleinen Portionen, das Andicken von Getränken und die Aufsicht während der ganzen Mahlzeit dazu – jedes Mal, nicht gelegentlich.

Toilettenbenutzung

Hinsetzen, Aufstehen, Kleidung richten, Intimhygiene. Nach einem Schlaganfall oft der Punkt, der am meisten Überwindung kostet, ihn überhaupt anzusprechen – und zugleich der mit dem höchsten Gewicht.

Dazu kommt Modul 5: Blutdrucksenker, Gerinnungshemmer, Statine, dazu Logopädie, Ergo- und Physiotherapie. Jede Maßnahme ist auch einzeln zu berücksichtigen, und gezählt wird der Durchschnitt pro Tag. Drei Therapietermine pro Woche und eine zweimal tägliche Medikamentengabe summieren sich schneller, als es auf dem Papier aussieht – die genauen Fragen dazu stehen im Fragenkatalog zur Pflegebegutachtung.

Die Begutachtung

So bereiten Sie den Termin vor

Nach einem Schlaganfall liegt zwischen Antrag und Termin oft nur eine Woche. Diese Vorbereitung ist deshalb kompakter als bei chronischen Erkrankungen – dafür zählt jeder Punkt doppelt.

Stellen Sie den Antrag aus der Klinik heraus

Ein formloser Anruf bei der Pflegekasse genügt, das Datum zählt. Der Sozialdienst der Klinik oder der Reha hilft dabei und kennt die verkürzte Frist – nutzen Sie beides, solange Sie noch dort sind.

Sammeln Sie die Therapieberichte ein

Entlassungsbrief, Reha-Abschlussbericht, Befunde von Logopädie, Ergo- und Physiotherapie. Therapeuten beschreiben den Hilfebedarf in Alltagsbegriffen – genau das, was der Bogen abfragt.

Legen Sie den Termin auf den Nachmittag

Bei Fatigue ist das der entscheidende Hebel. Fragen Sie beim Medizinischen Dienst danach und begründen Sie es; eine Uhrzeit lässt sich fast immer verschieben.

Lassen Sie den Betroffenen selbst antworten

Der häufigste und teuerste Fehler bei Aphasie: Angehörige springen ein und vervollständigen die Sätze. Warten Sie ab. Ergänzen Sie erst danach, was gefehlt hat.

Notieren Sie Neglect und Schluckstörung ausdrücklich

Beides steht selten im Arztbrief und ist im Gespräch unsichtbar. Schildern Sie es an einem Beispiel: der halb leer gegessene Teller, die ungewaschene Seite, das Husten beim Trinken.

Bei Ablehnung: Widerspruch innerhalb eines Monats

Fordern Sie das vollständige Gutachten an und prüfen Sie Modul 4 und 6 Zeile für Zeile. Ein begründeter Widerspruch beim Pflegegrad hat nach einem Schlaganfall gute Aussichten, weil Aphasie und Fatigue im Erstgutachten regelmäßig zu niedrig bewertet werden.

Wie der Pflegegrad beantragt wird, steht bei uns Schritt für Schritt. Wenn die Reha eine Begleitperson erfordert, lohnt sich vorab der Blick auf die Regeln zur Begleitperson bei Pflegegrad 3. Unabhängig vom Pflegegrad lohnt sich parallel der Antrag beim Versorgungsamt – welche Vorteile ein Schwerbehindertenausweis bringt und welche Merkzeichen nach einer Halbseitenlähmung in Frage kommen, steht gesondert bei uns.

Finanzierung

Was die Pflegekasse übernimmt

Steht der Pflegegrad, ist die Hilfe von JUHI ab Grad 2 für Sie kostenfrei – wir rechnen direkt mit Ihrer Pflegekasse ab, Sie strecken nichts vor.

Pflegegrad Pflegegeld Pflegesachleistungen Entlastungsbetrag
Pflegegrad 1––131 €
Pflegegrad 2347 €796 €131 €
Pflegegrad 3599 €1.497 €131 €
Pflegegrad 4800 €1.859 €131 €
Pflegegrad 5990 €2.299 €131 €

Beträge pro Monat, Stand 2026. Nach einem schweren Schlaganfall sind Pflegegrad 4 und 5 keine Seltenheit – anders als bei den meisten anderen Krankheitsbildern.

Entlastungsbetrag (131 €/Monat)

Schon ab Pflegegrad 1, ohne gesonderten Antrag. Der Entlastungsbetrag ist nach einem leichten Schlaganfall oft die einzige Leistung – und immerhin vier volle Stunden Hilfe im Monat.

Verhinderungs- & Kurzzeitpflege (3.539 €/Jahr, ab Pflegegrad 2)

Ein gemeinsamer Jahresbetrag aus Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege, frei aufteilbar. Gerade im ersten Jahr nach dem Schlaganfall die wichtigste Reserve, weil der Bedarf stark schwankt.

Wohnumfeld anpassen (bis 4.000 € je Maßnahme)

Nach einem Schlaganfall meist die dringendste Leistung: bodengleiche Dusche, Haltegriffe, Rampe, Treppenlift. Wie oft Sie den Zuschuss der Pflegekasse erhalten, steht gesondert bei uns – wichtig ist, ihn vor dem Umbau zu beantragen.

Ab 2027: Sozialraumbudget (175 €/Monat, ab Pflegegrad 2)

Mit der Pflegereform löst das Sozialraumbudget den Entlastungsbetrag ab – bei JUHI 5 volle Stunden. JUHI darf diese Leistung erbringen und direkt mit Ihrer Pflegekasse abrechnen. Pflegegrad 1 erhält kein Sozialraumbudget.

Reform zum 1. Januar 2027 – warum ein Schlaganfall besonders drängt

Das Bundeskabinett hat am 30. September 2026 den Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes beschlossen. Bundestag und Bundesrat haben noch nicht zugestimmt, der Inhalt kann sich also noch ändern. Vorgesehen ist, dass die Punktgrenzen steigen: Pflegegrad 1 künftig ab 15, Pflegegrad 2 ab 30 Punkten.

Für bereits anerkannte Pflegegrade ist Bestandsschutz vorgesehen, und maßgeblich soll das Recht zum Zeitpunkt der Antragstellung sein. Nach einem Schlaganfall fallen damit zwei Gründe zusammen, nicht zu warten: der Hilfebedarf ist jetzt am höchsten, und die Schwellen sind jetzt am niedrigsten.

So läuft es ab

Hilfe, die wieder abgeben kann

Nach einem Schlaganfall gilt eine Regel, die sonst nirgends gilt: Wir nehmen nichts dauerhaft ab, was zurückkommen kann. Rehabilitation lebt davon, dass die betroffene Seite benutzt wird – wer einem Betroffenen jeden Handgriff abnimmt, ist freundlich und bremst die Erholung. Deshalb halten wir die Schüssel fest, statt selbst zu rühren, und reichen die Tasse an, statt sie hinzustellen.

Älterer Mann rührt einhändig in einer Schüssel, während eine Helferin sie festhält

Festhalten statt übernehmen: Die gesunde Hand arbeitet, die zweite Hand kommt von außen.

Haushalt ohne Stolperfallen

Saugen, Wischen, Bad, Wäsche – und beim Aufräumen achten wir auf freie Wege, feste Teppichkanten und erreichbare Höhen auf beiden Seiten.

Kochen mit einer Hand

Vorbereitet wird, was zwei Hände braucht – geschnitten, geöffnet, abgegossen. Gerührt, gewürzt und abgeschmeckt wird gemeinsam.

Einkauf und Besorgungen

Gemeinsam oder stellvertretend, inklusive Apotheke und Rezepten. Die Einkaufshilfe lässt sich auch einzeln buchen.

Begleitung zu Therapien

Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie, Kontrolltermine. Drei Termine pro Woche sind nach einem Schlaganfall normal – und für Angehörige im Berufsleben kaum zu stemmen.

Papierkram und Anträge

Bescheide sortieren, Fristen im Blick behalten, Unterlagen für die Wiederholungsbegutachtung zusammenlegen. Vieles davon kommt nach einem Schlaganfall auf einmal.

Gespräch ohne Zeitdruck

Bei Aphasie das Wertvollste überhaupt: jemand, der wartet, nicht vorsagt und nicht so tut, als hätte er verstanden. Das ist Teil der Betreuung.

Jeder Einsatz dauert mindestens 2 Stunden, und Sie bekommen immer dieselbe Person – nach einem Schlaganfall wichtiger als sonst, weil eingespielte Verständigung Zeit braucht. Neben Haushaltshilfe und Alltagshilfe übernehmen wir auf Wunsch die reine Anwesenheit. Wer selbst hilft, sollte die eigenen Ansprüche kennen: Pflegende Angehörige lassen Rentenpunkte und Pflegeunterstützungsgeld regelmäßig liegen.

Kosten & Vorteile

Was kostet die Hilfe nach einem Schlaganfall?

32,75 € / Stunde

Volle 60 Minuten – vollständig von der Pflegekasse übernommen ab Pflegegrad 2. Ambulante Pflegedienste verlangen häufig über 50 € und zählen dabei nur 45 Minuten als Stunde, deutlich mehr also, als eine Haushaltshilfe auf dem freien Markt kostet.

Keine Kosten für Sie – direkte Abrechnung mit Ihrer Pflegekasse.

Ihre Vorteile mit JUHI:

Keine Kosten für Sie: Die Pflegekasse trägt alles, wenn Pflegegrad 2 oder höher vorliegt und Sie gesetzlich versichert sind.

Schnell verfügbar: Meist innerhalb weniger Tage – wichtig, wenn die Entlassung aus der Reha näher rückt.

Immer dieselbe Person: Bei Sprachstörungen entscheidend – Verständigung wächst mit der Vertrautheit.

Wir bremsen die Reha nicht: Unterstützen statt abnehmen – was selbst geht, bleibt bei Ihnen.

Auch 2027 für Sie da: Als anerkannter Anbieter dürfen wir das Sozialraumbudget erbringen und abrechnen.

Nachweislich gut: Berliner Unternehmerpreis 2025 und über 8.000 zufriedene Kunden deutschlandweit.

JUHI ist in über 40 Städten deutschlandweit aktiv – finden Sie Ihre Haushaltshilfe in der Nähe.

In nur 3 Schritten

zu Ihrer Hilfe

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wir alle offenen Fragen, sprechen über Ihre Bedürfnisse und erstellen die Vertragsunterlagen.

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Kundenstimmen

Darum lieben unsere Kunden JUHI

Ein Erfahrungsbericht von Frau Acquah.

Ein Tag mit dem JUHI Helfer Dustin.

Ein Erfahrungsbericht von Familie Grafe.

Ein Erfahrungsbericht von Herrn Rohde aus Dortmund.

Ihr Anspruch auf monatliche Hilfe

Ab Pflegegrad 1 stehen Ihnen monatlich mind. 4 Stunden Hilfe zu.

Ab Pflegegrad 2 bis 5 haben Sie Anspruch auf bis zu 13 Stunden monatliche Entlastung.

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Pflegende Angehörige in Zahlen

Schätzungweise 8 Millionen pflegende Angehörige deutschlandweit.
‍
Oft übernehmen Angehörige die Pflege und reduzieren ihre Arbeitszeit, um für ihre Liebsten da zu sein – rund 33 % der Pflegenden arbeiten deshalb in Teilzeit. Die körperliche und emotionale Belastung dieser Aufgabe ist enorm: Über 56 % der pflegenden Angehörigen berichten von mentalen Herausforderungen. Die Zahlen verdeutlichen die Wichtigkeit professioneller Unterstützung und gezielter Entlastung im Pflegealltag.

Deutschlandweit mindestens

8 Mio.

pflegende Angehörige

In Teilzeit gehen

33%

um ihre Angehörigen zu pflegen

Durch die enorme Belastung leiden

> 56%

an mentaler Gesundheit

Warum wir?

Flexibel
Günstig
Anerkannt
Versichert
Feste Helfer
Juhi Logo im Hintergrund
alt="Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey überreich den drei Gründern Jost, Burak und Ali den Berliner Unternehmenspreis 2025"
Die drei Gründer von JUHI lächeln in die Kamera und halten den Altenpflegepreis 2023 in die Kamera.
alt="Gründern Burak und Ali wird der Soziale Innovationspreis 2023 überreicht"
alt="JUHI Gründer Burak und Ali mit der Jury der Con Sozial"

8 Jahre Branchenpionier

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Einer der führenden und ersten anerkannten Anbieterim Bereich der Alltags- und Haushaltshilfe seit 2018.

+ 8.000 zufriedene Kunden

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Wir verbinden Pflegebedürftige mit jungen, engagierten Helfern. Dadurch fördern wir den Austausch zwischen den Generationen und stärken das soziale Miteinander.

Mehrfach ausgezeichnet

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JUHI wurde 2025 von der Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey mit dem Berliner Unternehmerpreis ausgezeichnet. Zudem 2023 Sozialer Innovationspreis & Jury- und Besucherpreis auf Deutschlands größter Altenpflegemesse.

Alltags- und Haushaltshilfe durch JUHI vs. Pflegedienste

JUHI
Pflegedienste
Stundenumfang
Mind. 5 Stunden (á 60 Min.) pro Monat ab Pflegegrad 1. Stundensatz 32,75€ inkl. Anfahrt.
max. 2 Stunden pro Monat
Stundensatz >50€
1 Stunde = 45 Min Hilfe.
Feste Hilfsperson
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Zuteilungsdauer
Im Schnitt innerhalb von 4 Tagen.
Kaum Kapazitäten.
Flexibilität
Unsere Helfer betreuen im Durchschnitt 2-3 Kunden. Flexible Terminplanung möglich.
Keine Flexibilität, aufgrund der Tourenplanung.
Qualität
Über 8.000 Kunden in +40 Städten.
Qualität schwankt, aufgrund kleiner Pflegedienste.
Zuverlässigkeit
Unsere Helfer durchlaufen einen mehrstufigen Bewerbungsprozess inkl. Interview, Führungszeugnis und Pflegeschulung gemäß
§3 Abs.3 Nr.6 PuVo.
Schwankende Zuverlässigkeit, aufgrund Personalmangel.
Keine Vertragsbindung
Sie können jederzeit kündigen, sollten Sie mit unserer Dienstleistung unzufrieden sein (Sonderkündigungsrecht).
Unterschiedliche Handhabe.
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Feste Hilfsperson
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Flexibilität
Unsere Helfer betreuen im Durchschnitt 2-3 Kunden. Flexible Terminplanung möglich.
Qualität
Über 8.000 Kunden in +40 Städten
Zuverlässigkeit
Unsere Helfer durchlaufen einen mehrstufigen Bewerbungsprozess inkl. Interview, Führungszeugnis und Pflegeschulung gemäß §3 Abs. 3 Nr.6 PuVo.
Stundenumfang
Zwischen 2 Stunden
Stundensatz >50€
1 Stunde = 45 Min Hilfe
Feste Hilfsperson
Zuteilungsdauer
Kaum Kapazitäten.
Flexibilität
Keine Flexibilität, aufgrund der Tourenplanung.
Qualität
Qualität schwankt, aufgrund kleiner Pflegedienste.
Zuverlässigkeit
Schwankende Zuverlässigkeit, aufgrund Personalmangel.

Partnerstimmen

Darum arbeiten unsere Partner so gerne mit uns zusammen

"Ich konnte mehreren Pflegebedürftigen [...] JUHI empfehlen. Nicht nur die bisher unversorgten Kunden waren sehr zufrieden, auch die schon versorgten Familien waren [...] begeistert. Da ich die Geschäftsführer auch persönlich [...] kennenlernen durfte und [...] beeindruckt bin, hoffe ich als bundesweit tätiger Pflegeberater [...], dass bald in allen Bundesländern JUHI anerkannt und eine Entlastung für viele der von mir begleiteten pflegenden Eltern möglich wird."
Markus Oppel, Pflegeberater
alt=" Bundesweit tätiger Pflegeberater Markus Oppel"
Die Zusammenarbeit mit euch hat nicht nur mich, sondern auch meine Kunden begeistert. Euer innovatives Konzept von "alt" und "jung" geht über normale Dienstleistungen hinaus und schafft eine unterstützende und bereichernde Verbindung. Eure Flexibilität und individuelle Anpassungsfähigkeit sind bewundernswert, und eure Bemühungen verdienen höchsten Respekt. Ich bin dankbar für die Zusammenarbeit mit der JUHI GmbH.
Didar Dündar, Pflegeberaterin
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Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Alltagshilfe für pflegebedürftige Menschen zugänglicher zu machen. Diese Hilfe bieten wir mit Schülern, Studenten und Azubis als Alltagshelfer an und stellen somit den Austausch der Generationen wieder her.

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Sehr nette Helferinnen, man kann diese Dienstleistung nur weiterempfehlen. Den medizinischen Pflegekräften fehlt es häufig an der Zeit mehr als nur die rein medizinischen Dienstleistungen zu erbringen. Da kommt dieses Angebot genau richtig.
Erika Klaus aus Berlin
JUHI hilft uns dabei, unser Leben zu Hause zu verbessern. Einkaufen (schwere Dinge wie Flaschen, Dosen u.ä) funktionieren viel leichter. Staubsaugen, auf den Schränken wischen - da brauchen wir Hilfe. Und JUHI hat uns ein fleißigen Helfer geschickt.
Marina Wichner
Die JUHI GmbH ist ein modernes, innovatives Unternehmen mit einem professionellen und freundlichen Gründerteam. Die Helfer erledigen ihren Job ebenso mit viel Herz. Ein tolles Unternehmen, mit einem wichtigen Auftrag. Klare Weiterempfehlung!
Marc Heine
Sehr nette Helferinnen, man kann diese Dienstleistung nur weiterempfehlen. Den medizinischen Pflegekräften fehlt es häufig an der Zeit mehr als nur die rein medizinischen Dienstleistungen zu erbringen. Da kommt dieses Angebot genau richtig.
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Meine Mutter ist mit dem Service der JUHI GmbH ausgesprochen zufrieden. Sie wurde freundlich beraten, alles lief professionell und zuverlässig ab. Man merkt, dass hier mit viel Erfahrung und Engagement gearbeitet wird. Klare Empfehlung!
Nabegh Issa
Ich habe Pflegegrad 1 und Anspruch auf Haushaltshilfe und hab mich für JUHI entschieden und bereue es nicht.Von Anfang sehr freundlich und hilfsbereit, schon am Telefon. Keine Frage war zu dumm und Bedenken oder Zweifel wurden ernst genommen. Jetzt hab ich eine Haushaltshilfe die eine große Stütze ist.Alles wird in einem Bericht festgehalten was gemacht wurde und wie lange gebraucht wurde.So hat man auch eine Übersicht das auch alles korrekt angegeben wurde. Ich bin im ganzen sehr zufrieden
Marion H.
Ich bin 52 Jahre alt und von Geburt an querschnittgelähmt. Ich dachte, ich sei noch zu jung, um zur Klientel von JUHI zu passen, aber eine sehr nette und kompetente Mitarbeiterin versicherte mir,dass jeder der einen Pflegegrad hat, dort Hilfe bekommen könnte. Ich habe ihr meine Daten und meine Wünsche und Bedürfnisse genannt, sie sagte, sie würde den passenden Mitarbeiter für mich finden, und dieser würde sich bei mir melden, um den ersten Termin ausmachen. Außerdem teilte sie mir mit, wie viele Stunden Hilfe ich bekomme und schickte mir meinen Vertrag zu. Zwei Tage später meldete sich mein JUHI, und wir machten unseren ersten Termin aus. Dieser hat inzwischen stattgefunden, und ich bin ausgesprochen glücklich und zufrieden.
Daniela Gloger
Dieses Unternehmen ist absolute Spitze und ein totaler Gewinn für unseren Haushalt. Meine Frau als meine Bevollmächtigte ist überglücklich über diese enorme Entlastung. Vielen Dank.
Detlef Schöwe
Bin begeistert von juhi! Habe eine Pflegestufe und lange nach einer Hilfe gesucht. Bei juhu war ich endlich an der richtigen Adresse. Völlig unkompliziert und fachkundig würde ich beraten und habe superschnell eine Haushaltshilfe vermittelt bekommen. Bin total zufrieden mit ihr. Auch die Betreuung von juhi ist super. Immer ansprechbar, nett und freundlich und kompetent. Kann ich nur empfehlen
Edelgard Gerber
Nachdem ich vergebens Hilfe für hauswirtschaftliche Hilfe gesucht habe und das vorliegende Rezept von der Reha Klinik verfallen mußte bin ich auf Juhi gestossen. Inzwischen Pflegestufe Eins betreut mich JUHI in den häuslichen arbeiten. Toll wenn junge Menschen Älteren und kranken Menschen helfen. Es ist nicht nur Hilfe sondern auch Mut und Kraft. Wird von Kassen anerkannt und abgerechnet. Professionell und schnell bekam ich Hilfe. Vielen Dank und alles Gute
Leonore Otto
Die JUHI GmbH ist ein modernes, innovatives Unternehmen mit einem professionellen und freundlichen Gründerteam. Die Helfer erledigen ihren Job ebenso mit viel Herz. Ein tolles Unternehmen, mit einem wichtigen Auftrag. Klare Weiterempfehlung!
Marc Heine
JUHI hilft uns dabei, unser Leben zu Hause zu verbessern. Einkaufen (schwere Dinge wie Flaschen, Dosen u.ä) funktionieren viel leichter. Staubsaugen, auf den Schränken wischen - da brauchen wir Hilfe. Und JUHI hat uns ein fleißigen Helfer geschickt.
Marina Wichner
Sehr nette Helferinnen, man kann diese Dienstleistung nur weiterempfehlen. Den medizinischen Pflegekräften fehlt es häufig an der Zeit mehr als nur die rein medizinischen Dienstleistungen zu erbringen. Da kommt dieses Angebot genau richtig.
Erika Klaus aus Berlin

Häufige Fragen

FAQs zum Pflegegrad nach einem Schlaganfall

Das hängt allein vom Hilfebedarf im Alltag ab, nicht von der Größe des Infarkts. Nach einem leichten Schlaganfall mit guter Rückbildung liegt das Ergebnis meist bei Pflegegrad 1 oder 2. Bei einer bleibenden Halbseitenlähmung mit Hilfe bei Körperpflege und Anziehen sind Pflegegrad 2 bis 3 üblich, bei Pflegebedürftigkeit rund um die Uhr auch Pflegegrad 4 oder 5. Ein Schlaganfall ist eine der wenigen Diagnosen, bei denen die hohen Grade regelmäßig erreicht werden, weil Modul 1 (Mobilität) hier tatsächlich Punkte bringt.

So früh wie möglich, am besten noch aus der Klinik oder der Reha heraus. Nach einem Schlaganfall bessert sich der Zustand über Monate – der Hilfebedarf ist also direkt nach dem Ereignis am größten und am besten dokumentiert. Dazu kommt ein formaler Vorteil: Befinden Sie sich im Krankenhaus oder in der Reha, muss die Pflegekasse innerhalb einer Woche statt innerhalb von 25 Arbeitstagen entscheiden, wenn die Begutachtung für die Anschlussversorgung nötig ist oder Pflegezeit angekündigt wurde.

Meist Pflegegrad 1 oder 2. „Leicht“ ist ein Begriff aus dem Arztbrief und spielt bei der Begutachtung keine Rolle – entscheidend ist, wofür eine andere Person gebraucht wird. Auch Pflegegrad 1 lohnt den Antrag: Er bringt den Entlastungsbetrag von 131 Euro im Monat, den Zuschuss für die Wohnungsanpassung und den Anspruch auf Pflegehilfsmittel. Wer nach einer TIA oder einer weitgehend zurückgebildeten Schwäche gar nicht erst beantragt, verschenkt diese Leistungen.

Ja, aber nur an drei Stellen. Modul 2 besteht aus elf Kriterien; die ersten acht bewerten ausschließlich kognitive Funktionen, eine Sprachstörung ändert dort nichts. Erst bei den Kriterien 4.2.9 bis 4.2.11 – Mitteilen elementarer Bedürfnisse, Verstehen von Aufforderungen, Beteiligen an einem Gespräch – schreibt die Begutachtungsrichtlinie ausdrücklich vor, die Auswirkungen von Hör-, Sprech- oder Sprachstörungen zu berücksichtigen. Deshalb bringt eine Aphasie allein selten viele Punkte; relevanter sind ihre Folgen in den Modulen 4 und 6.

In der Regel ja. Das Gesetz sieht eine Wiederholungsbegutachtung ausdrücklich dort vor, wo mit einer Verringerung des Hilfebedarfs zu rechnen ist – etwa nach einer Operation oder einer Rehabilitation. Der erste Bescheid trägt deshalb oft schon ein Datum für die Nachprüfung. Das ist kein Grund, mit dem Antrag zu warten: Ein später gestellter Antrag wird nicht dauerhafter, sondern nur niedriger, weil die Besserung bis dahin eingesetzt hat.

Beim Neglect wird eine Hälfte des Raums oder des eigenen Körpers nicht mehr wahrgenommen – der Teller wird nur auf einer Seite leer gegessen, eine Körperseite bleibt ungewaschen. Das ist keine Sehstörung und keine Nachlässigkeit, sondern eine Wahrnehmungsstörung. Für die Begutachtung bedeutet sie, dass bei Körperpflege und Mahlzeiten eine Person danebenstehen und nachhelfen muss, und das sind Punkte in Modul 4. Im Gespräch ist ein Neglect unsichtbar, er muss also ausdrücklich geschildert werden.

Ab Pflegegrad 2 ja, und zwar vollständig – JUHI rechnet direkt mit Ihrer Pflegekasse ab, Sie zahlen nichts. Bei Pflegegrad 1 steht der Entlastungsbetrag von 131 Euro im Monat zur Verfügung, das sind bei uns vier volle Stunden. Ab Pflegegrad 2 kommen Verhinderungs- und Kurzzeitpflege mit zusammen 3.539 Euro im Jahr dazu. Wir übernehmen Haushalt, Einkauf, Kochen und die Begleitung zu Logopädie, Ergo- und Physiotherapie.

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