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Pflegeheim Kosten Rechner: Was wirklich auf Familien zukommt

Lina Heimann
Veröffentlicht am:
17.07.2026
Inhaltsverzeichnis

Ein Pflegeheim kostet im Durchschnitt 2.500–3.200 € Eigenanteil pro Monat – und viele Familien erfahren das erst, wenn es soweit ist. Die Pflegekasse zahlt zwar einen Zuschuss, aber Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten tragen Sie selbst. In diesem Artikel zeigen wir, wie sich die Kosten eines Pflegeheims zusammensetzen, wie der Leistungszuschlag Ihren Eigenanteil senkt – und warum Pflege zu Hause mit JUHI oft die bessere Alternative ist.

Mit unserem Rechner können Sie Ihren voraussichtlichen Eigenanteil direkt berechnen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Durchschnittlicher Eigenanteil: 2.500–3.200 € / Monat (stark abhängig vom Bundesland)
  • Leistungszuschlag: Je länger der Aufenthalt, desto niedriger der pflegebedingte Eigenanteil (bis zu 75 % Rabatt)
  • 4 Kostenblöcke: Pflegebedingter Eigenanteil + Unterkunft/Verpflegung + Investitionskosten + Ausbildungsumlage
  • Wenn das Geld nicht reicht: Sozialhilfe (Hilfe zur Pflege) springt ein – Kinder werden nur selten herangezogen
  • Alternative: Haushaltshilfe zu Hause über JUHI – 0 € Eigenkosten

Pflegeheim Kosten Rechner

Berechnen Sie Ihren voraussichtlichen monatlichen Eigenanteil im Pflegeheim. Wählen Sie den Pflegegrad, die Aufenthaltsdauer und Ihre Region – der Rechner zeigt Ihnen, was die Pflegekasse zahlt und was Sie selbst tragen müssen.

Die Werte sind Durchschnittswerte auf Basis von Daten des vdek und der Pflegemarktforschung (Stand 2025). Die tatsächlichen Kosten variieren je nach Einrichtung. Der Rechner dient der Orientierung – kein rechtsverbindliches Ergebnis.

So setzen sich die Kosten zusammen

Die monatlichen Kosten eines Pflegeheims bestehen aus vier Blöcken. Die Pflegekasse übernimmt nur einen Teil der Pflegekosten – alles andere zahlen Sie selbst:

KostenblockWer zahlt?Ø Deutschland / Monat
Pflegebedingter Eigenanteil (EEE)Sie selbst (Zuschlag durch Kasse)ca. 1.100 €
Unterkunft + VerpflegungSie selbst – komplettca. 850 €
InvestitionskostenSie selbst – komplettca. 450 €
AusbildungsumlageSie selbst – komplettca. 130 €
Gesamt Eigenanteil (ohne Zuschlag)ca. 2.530 €

⚠️ Der Eigenanteil ist für alle Pflegegrade gleich

Ein häufiges Missverständnis: Der pflegebedingte Eigenanteil (EEE) ist innerhalb einer Einrichtung für alle Pflegegrade identisch. Ob PG 2 oder PG 5 – Sie zahlen denselben Betrag. Der Unterschied liegt nur im Zuschuss der Pflegekasse und im Leistungszuschlag.

Der Leistungszuschlag: So sinkt Ihr Eigenanteil mit der Zeit

Seit 2022 gibt es den Leistungszuschlag (§ 43c SGB XI): Je länger Sie im Pflegeheim leben, desto stärker reduziert die Pflegekasse Ihren pflegebedingten Eigenanteil. Die Zuschläge wurden zum 1.1.2024 erhöht:

AufenthaltsdauerLeistungszuschlagBeispiel (EEE 1.100 €)
0–12 Monate15 %Kasse zahlt 165 € → Sie zahlen 935 €
13–24 Monate30 %Kasse zahlt 330 € → Sie zahlen 770 €
25–36 Monate50 %Kasse zahlt 550 € → Sie zahlen 550 €
Über 36 Monate75 %Kasse zahlt 825 € → Sie zahlen 275 €

Der Leistungszuschlag bezieht sich nur auf den pflegebedingten Eigenanteil – nicht auf Unterkunft, Verpflegung oder Investitionskosten. Deshalb sinkt der Gesamteigenanteil langsamer, als viele erwarten.

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Pflegegrad vorhanden?

Dann stehen Ihnen bis zu 13 Std. monatliche Hilfe zu!

Hier geht es zum Rechner

Kosten nach Bundesland: Große Unterschiede

Die Pflegeheimkosten variieren stark nach Bundesland. In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg zahlen Familien oft das Doppelte im Vergleich zu Sachsen oder Thüringen:

BundeslandØ Eigenanteil / Monat (ohne Zuschlag)
Nordrhein-Westfalenca. 2.830 €
Baden-Württembergca. 2.710 €
Bayernca. 2.600 €
Hessenca. 2.680 €
Berlinca. 2.710 €
Schleswig-Holsteinca. 2.490 €
Niedersachsenca. 2.370 €
Brandenburgca. 2.100 €
Sachsenca. 1.990 €
Thüringenca. 1.925 €

Quelle: Eigene Berechnung auf Basis von vdek-Daten und Pflegemarktforschung, Stand 2025. Durchschnittswerte – individuelle Einrichtungen können abweichen.

Wer zahlt, wenn das Geld nicht reicht?

Wenn Rente, Ersparnisse und Pflegekassen-Zuschuss nicht ausreichen, springt die Hilfe zur Pflege (§ 61 SGB XII) ein. Das Sozialamt übernimmt den Differenzbetrag. Wichtig:

  • Kinder werden nur selten herangezogen: Seit 2020 müssen Kinder erst ab einem Jahresbruttoeinkommen von über 100.000 € für die Pflegekosten der Eltern aufkommen (Angehörigen-Entlastungsgesetz).
  • Schonvermögen: Ein gewisser Betrag an Ersparnissen ist geschützt und wird nicht angerechnet.
  • Antrag beim Sozialamt: Stellen Sie den Antrag frühzeitig – die Bearbeitung kann mehrere Wochen dauern.

Pflegeheim vs. Pflege zu Hause mit JUHI

KriteriumPflegeheimZu Hause mit JUHI
Eigenkosten / Monat2.000–3.200 €0 €
Eigenkosten / Jahr24.000–38.400 €0 €
UmgebungEinrichtung – neue UmgebungZu Hause – vertraute Umgebung
PflegegeldEntfällt (bei vollstationärer Pflege)Bleibt erhalten
Rund-um-die-Uhr-BetreuungJaNein – stundenweise
Hilfe pro Monat24/7Bis zu 13 Stunden
Geeignet fürSchwere Pflegebedürftigkeit, Demenz, allein lebendEntlastung im Haushalt, Begleitung, Einkauf

So hilft JUHI – zu Hause, ohne Eigenkosten

Ein Pflegeheim ist die richtige Lösung, wenn Rund-um-die-Uhr-Betreuung nötig ist. Aber für viele Familien – ob mit PG 1, PG 3 oder PG 4 – reicht stundenweise Unterstützung zu Hause – und die kostet bei JUHI nichts. Wir übernehmen Saugen, Fenster putzen, Einkaufen, Gardinen aufhängen, leichte Gartenarbeiten, Begleitung und Gesellschaft – bis zu 13 volle Stunden Hilfe pro Monat, finanziert über Entlastungsbetrag und Verhinderungspflege.

JUHI ist seit über 8 Jahren von allen Pflegekassen anerkannt – bundesweit in über 30 Städten, darunter München, Leipzig, Köln und Kiel. JUHI hilft allen Menschen mit Pflegegrad – unabhängig vom Alter. Unser Stundensatz beträgt 32,75 €* inkl. sämtlicher Kosten. Stellen Sie gerne eine kurze Anfrage.

Unser Fazit: Pflegeheim ist teuer – prüfen Sie die Alternativen

Ein Pflegeheim kostet Familien 2.000–3.200 € Eigenanteil pro Monat – 24.000–38.400 € pro Jahr. Der Leistungszuschlag senkt den pflegebedingten Anteil mit der Zeit, aber Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten bleiben. Bevor Sie sich für ein Pflegeheim entscheiden, prüfen Sie, ob die Versorgung zu Hause möglich ist – mit JUHI für den Haushalt und ggf. einem ambulanten Pflegedienst für die medizinische Pflege.

Ihren genauen Stundenanspruch zeigt Ihnen der JUHI-Rechner. Einen Überblick über Seniorenresidenzen als Alternative zum klassischen Pflegeheim finden Sie in unserem separaten Artikel.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein Pflegeheim pro Monat?+

Im Bundesdurchschnitt liegt der Eigenanteil bei ca. 2.500 € pro Monat. In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg kann er über 2.800 € betragen, in Sachsen und Thüringen unter 2.000 €. Der Leistungszuschlag senkt den pflegebedingten Anteil mit der Zeit.

Ist der Eigenanteil bei Pflegegrad 5 niedriger als bei Pflegegrad 2?+

Nein. Der pflegebedingte Eigenanteil (EEE) ist innerhalb einer Einrichtung für alle Pflegegrade gleich. Bei einem höheren Pflegegrad zahlt die Pflegekasse zwar mehr Zuschuss – aber der Eigenanteil für die Familie bleibt identisch.

Wie funktioniert der Leistungszuschlag?+

Der Leistungszuschlag reduziert den pflegebedingten Eigenanteil je nach Aufenthaltsdauer: 15 % im ersten Jahr, 30 % im zweiten, 50 % im dritten und 75 % ab dem vierten Jahr. Er gilt nur für den pflegebedingten Anteil – Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten bleiben unverändert.

Müssen meine Kinder die Pflegeheimkosten übernehmen?+

Nur wenn sie mehr als 100.000 € brutto pro Jahr verdienen. Seit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz (2020) werden Kinder nur noch in Ausnahmefällen herangezogen. Wenn das eigene Einkommen und Vermögen des Pflegebedürftigen nicht ausreicht, übernimmt das Sozialamt die Differenz.

Bekomme ich noch Pflegegeld im Pflegeheim?+

Nein. Bei vollstationärer Pflege im Pflegeheim entfällt das Pflegegeld. Die Pflegekasse zahlt stattdessen den Sachleistungsbetrag direkt an die Einrichtung. Bei stundenweiser Hilfe zu Hause über JUHI bleibt das Pflegegeld dagegen erhalten.

Gibt es eine Alternative zum Pflegeheim?+

Ja. Viele Familien entscheiden sich für die Pflege zu Hause – mit Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst und JUHI für die Hauswirtschaft. Bei JUHI kostet die Haushaltshilfe 0 € Eigenkosten (finanziert über Entlastungsbetrag und Verhinderungspflege). Das Pflegegeld bleibt erhalten, und die pflegebedürftige Person bleibt in ihrer vertrauten Umgebung.

Quellen

  1. § 43 SGB XI – Inhalt der Leistung (vollstationäre Pflege)
  2. § 43c SGB XI – Leistungszuschlag bei vollstationärer Pflege
  3. § 61 SGB XII – Hilfe zur Pflege
  4. § 45b SGB XI – Entlastungsbetrag
  5. Bundesministerium für Gesundheit – Leistungen der Pflegeversicherung
  6. GKV-Spitzenverband – Pflegeleistungen
  7. vdek – Daten und Fakten zur Pflegeversicherung
  8. Verbraucherzentrale – Pflege zu Hause: Leistungen im Überblick

*In bestimmten Bundesländern ist der Preis etwas niedriger.

Ein Pflegeheim kostet im Durchschnitt 2.500–3.200 € Eigenanteil pro Monat – und viele Familien erfahren das erst, wenn es soweit ist. Die Pflegekasse zahlt zwar einen Zuschuss, aber Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten tragen Sie selbst. In diesem Artikel zeigen wir, wie sich die Kosten eines Pflegeheims zusammensetzen, wie der Leistungszuschlag Ihren Eigenanteil senkt – und warum Pflege zu Hause mit JUHI oft die bessere Alternative ist.

Mit unserem Rechner können Sie Ihren voraussichtlichen Eigenanteil direkt berechnen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Durchschnittlicher Eigenanteil: 2.500–3.200 € / Monat (stark abhängig vom Bundesland)
  • Leistungszuschlag: Je länger der Aufenthalt, desto niedriger der pflegebedingte Eigenanteil (bis zu 75 % Rabatt)
  • 4 Kostenblöcke: Pflegebedingter Eigenanteil + Unterkunft/Verpflegung + Investitionskosten + Ausbildungsumlage
  • Wenn das Geld nicht reicht: Sozialhilfe (Hilfe zur Pflege) springt ein – Kinder werden nur selten herangezogen
  • Alternative: Haushaltshilfe zu Hause über JUHI – 0 € Eigenkosten

Pflegeheim Kosten Rechner

Berechnen Sie Ihren voraussichtlichen monatlichen Eigenanteil im Pflegeheim. Wählen Sie den Pflegegrad, die Aufenthaltsdauer und Ihre Region – der Rechner zeigt Ihnen, was die Pflegekasse zahlt und was Sie selbst tragen müssen.

Die Werte sind Durchschnittswerte auf Basis von Daten des vdek und der Pflegemarktforschung (Stand 2025). Die tatsächlichen Kosten variieren je nach Einrichtung. Der Rechner dient der Orientierung – kein rechtsverbindliches Ergebnis.

So setzen sich die Kosten zusammen

Die monatlichen Kosten eines Pflegeheims bestehen aus vier Blöcken. Die Pflegekasse übernimmt nur einen Teil der Pflegekosten – alles andere zahlen Sie selbst:

KostenblockWer zahlt?Ø Deutschland / Monat
Pflegebedingter Eigenanteil (EEE)Sie selbst (Zuschlag durch Kasse)ca. 1.100 €
Unterkunft + VerpflegungSie selbst – komplettca. 850 €
InvestitionskostenSie selbst – komplettca. 450 €
AusbildungsumlageSie selbst – komplettca. 130 €
Gesamt Eigenanteil (ohne Zuschlag)ca. 2.530 €

⚠️ Der Eigenanteil ist für alle Pflegegrade gleich

Ein häufiges Missverständnis: Der pflegebedingte Eigenanteil (EEE) ist innerhalb einer Einrichtung für alle Pflegegrade identisch. Ob PG 2 oder PG 5 – Sie zahlen denselben Betrag. Der Unterschied liegt nur im Zuschuss der Pflegekasse und im Leistungszuschlag.

Der Leistungszuschlag: So sinkt Ihr Eigenanteil mit der Zeit

Seit 2022 gibt es den Leistungszuschlag (§ 43c SGB XI): Je länger Sie im Pflegeheim leben, desto stärker reduziert die Pflegekasse Ihren pflegebedingten Eigenanteil. Die Zuschläge wurden zum 1.1.2024 erhöht:

AufenthaltsdauerLeistungszuschlagBeispiel (EEE 1.100 €)
0–12 Monate15 %Kasse zahlt 165 € → Sie zahlen 935 €
13–24 Monate30 %Kasse zahlt 330 € → Sie zahlen 770 €
25–36 Monate50 %Kasse zahlt 550 € → Sie zahlen 550 €
Über 36 Monate75 %Kasse zahlt 825 € → Sie zahlen 275 €

Der Leistungszuschlag bezieht sich nur auf den pflegebedingten Eigenanteil – nicht auf Unterkunft, Verpflegung oder Investitionskosten. Deshalb sinkt der Gesamteigenanteil langsamer, als viele erwarten.

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Pflegegrad vorhanden?

Dann stehen Ihnen bis zu 13 Std. monatliche Hilfe zu!

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Kosten nach Bundesland: Große Unterschiede

Die Pflegeheimkosten variieren stark nach Bundesland. In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg zahlen Familien oft das Doppelte im Vergleich zu Sachsen oder Thüringen:

BundeslandØ Eigenanteil / Monat (ohne Zuschlag)
Nordrhein-Westfalenca. 2.830 €
Baden-Württembergca. 2.710 €
Bayernca. 2.600 €
Hessenca. 2.680 €
Berlinca. 2.710 €
Schleswig-Holsteinca. 2.490 €
Niedersachsenca. 2.370 €
Brandenburgca. 2.100 €
Sachsenca. 1.990 €
Thüringenca. 1.925 €

Quelle: Eigene Berechnung auf Basis von vdek-Daten und Pflegemarktforschung, Stand 2025. Durchschnittswerte – individuelle Einrichtungen können abweichen.

Wer zahlt, wenn das Geld nicht reicht?

Wenn Rente, Ersparnisse und Pflegekassen-Zuschuss nicht ausreichen, springt die Hilfe zur Pflege (§ 61 SGB XII) ein. Das Sozialamt übernimmt den Differenzbetrag. Wichtig:

  • Kinder werden nur selten herangezogen: Seit 2020 müssen Kinder erst ab einem Jahresbruttoeinkommen von über 100.000 € für die Pflegekosten der Eltern aufkommen (Angehörigen-Entlastungsgesetz).
  • Schonvermögen: Ein gewisser Betrag an Ersparnissen ist geschützt und wird nicht angerechnet.
  • Antrag beim Sozialamt: Stellen Sie den Antrag frühzeitig – die Bearbeitung kann mehrere Wochen dauern.

Pflegeheim vs. Pflege zu Hause mit JUHI

KriteriumPflegeheimZu Hause mit JUHI
Eigenkosten / Monat2.000–3.200 €0 €
Eigenkosten / Jahr24.000–38.400 €0 €
UmgebungEinrichtung – neue UmgebungZu Hause – vertraute Umgebung
PflegegeldEntfällt (bei vollstationärer Pflege)Bleibt erhalten
Rund-um-die-Uhr-BetreuungJaNein – stundenweise
Hilfe pro Monat24/7Bis zu 13 Stunden
Geeignet fürSchwere Pflegebedürftigkeit, Demenz, allein lebendEntlastung im Haushalt, Begleitung, Einkauf

So hilft JUHI – zu Hause, ohne Eigenkosten

Ein Pflegeheim ist die richtige Lösung, wenn Rund-um-die-Uhr-Betreuung nötig ist. Aber für viele Familien – ob mit PG 1, PG 3 oder PG 4 – reicht stundenweise Unterstützung zu Hause – und die kostet bei JUHI nichts. Wir übernehmen Saugen, Fenster putzen, Einkaufen, Gardinen aufhängen, leichte Gartenarbeiten, Begleitung und Gesellschaft – bis zu 13 volle Stunden Hilfe pro Monat, finanziert über Entlastungsbetrag und Verhinderungspflege.

JUHI ist seit über 8 Jahren von allen Pflegekassen anerkannt – bundesweit in über 30 Städten, darunter München, Leipzig, Köln und Kiel. JUHI hilft allen Menschen mit Pflegegrad – unabhängig vom Alter. Unser Stundensatz beträgt 32,75 €* inkl. sämtlicher Kosten. Stellen Sie gerne eine kurze Anfrage.

Unser Fazit: Pflegeheim ist teuer – prüfen Sie die Alternativen

Ein Pflegeheim kostet Familien 2.000–3.200 € Eigenanteil pro Monat – 24.000–38.400 € pro Jahr. Der Leistungszuschlag senkt den pflegebedingten Anteil mit der Zeit, aber Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten bleiben. Bevor Sie sich für ein Pflegeheim entscheiden, prüfen Sie, ob die Versorgung zu Hause möglich ist – mit JUHI für den Haushalt und ggf. einem ambulanten Pflegedienst für die medizinische Pflege.

Ihren genauen Stundenanspruch zeigt Ihnen der JUHI-Rechner. Einen Überblick über Seniorenresidenzen als Alternative zum klassischen Pflegeheim finden Sie in unserem separaten Artikel.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein Pflegeheim pro Monat?+

Im Bundesdurchschnitt liegt der Eigenanteil bei ca. 2.500 € pro Monat. In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg kann er über 2.800 € betragen, in Sachsen und Thüringen unter 2.000 €. Der Leistungszuschlag senkt den pflegebedingten Anteil mit der Zeit.

Ist der Eigenanteil bei Pflegegrad 5 niedriger als bei Pflegegrad 2?+

Nein. Der pflegebedingte Eigenanteil (EEE) ist innerhalb einer Einrichtung für alle Pflegegrade gleich. Bei einem höheren Pflegegrad zahlt die Pflegekasse zwar mehr Zuschuss – aber der Eigenanteil für die Familie bleibt identisch.

Wie funktioniert der Leistungszuschlag?+

Der Leistungszuschlag reduziert den pflegebedingten Eigenanteil je nach Aufenthaltsdauer: 15 % im ersten Jahr, 30 % im zweiten, 50 % im dritten und 75 % ab dem vierten Jahr. Er gilt nur für den pflegebedingten Anteil – Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten bleiben unverändert.

Müssen meine Kinder die Pflegeheimkosten übernehmen?+

Nur wenn sie mehr als 100.000 € brutto pro Jahr verdienen. Seit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz (2020) werden Kinder nur noch in Ausnahmefällen herangezogen. Wenn das eigene Einkommen und Vermögen des Pflegebedürftigen nicht ausreicht, übernimmt das Sozialamt die Differenz.

Bekomme ich noch Pflegegeld im Pflegeheim?+

Nein. Bei vollstationärer Pflege im Pflegeheim entfällt das Pflegegeld. Die Pflegekasse zahlt stattdessen den Sachleistungsbetrag direkt an die Einrichtung. Bei stundenweiser Hilfe zu Hause über JUHI bleibt das Pflegegeld dagegen erhalten.

Gibt es eine Alternative zum Pflegeheim?+

Ja. Viele Familien entscheiden sich für die Pflege zu Hause – mit Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst und JUHI für die Hauswirtschaft. Bei JUHI kostet die Haushaltshilfe 0 € Eigenkosten (finanziert über Entlastungsbetrag und Verhinderungspflege). Das Pflegegeld bleibt erhalten, und die pflegebedürftige Person bleibt in ihrer vertrauten Umgebung.

Quellen

  1. § 43 SGB XI – Inhalt der Leistung (vollstationäre Pflege)
  2. § 43c SGB XI – Leistungszuschlag bei vollstationärer Pflege
  3. § 61 SGB XII – Hilfe zur Pflege
  4. § 45b SGB XI – Entlastungsbetrag
  5. Bundesministerium für Gesundheit – Leistungen der Pflegeversicherung
  6. GKV-Spitzenverband – Pflegeleistungen
  7. vdek – Daten und Fakten zur Pflegeversicherung
  8. Verbraucherzentrale – Pflege zu Hause: Leistungen im Überblick

*In bestimmten Bundesländern ist der Preis etwas niedriger.

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